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Der Ernährung
besitzt eine besondere Stellung und soll deshalb auch gesondert
erwähnt werden! Eine der wichtigsten Prophylaxen zu allen Therapiewegen
ist eine gesunde Lebensweise, wozu auch die Ernährung gehört. Um
die Behandlung zu unterstützen sollten Sie während der Behandlungszeit
kein Schweinefleisch oder entsprechende Wurstwaren essen, weil diese
Produkte Ihr Lymphsystem belasten.
Essen
Sie so wenig Zucker wie möglich, denn Zucker schädigt die Darmbakterien
und begünstigt viele mit dem Darm zusammenhängende Erkrankungen.
Wichtig ist es auch viel (etwa 2 Liter) reines, mineralarmes und
kohlensäurefreies Wasser zu trinken, damit die in Ihrem Körper abgelagerten
Schadstoffe gut ausgeleitet werden können.
Vor
und nach einer Therapiesitzung empfiehlt es sich Kaffee und Alkohol
zu meiden.

Gesunde
Ernährung - Kurzinfo
Ende
2003 wurde die neue Ernährungspyramide nach den Ergebnissen
der Harvard Studie zur Ernährung veröffentlicht. Die Stufen
1 bis 4 geben einen kurzen Überblick. Auch Ernährungswissenschaftler
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (Dr. Boeing)
und dem Institut für Fettstoffwechsel und Hämorheologie
(Prof. Dr. Richter) haben eine vergleichbare Ernährungspyramide
erstellt.
Fundament:
Trinken!! Vor allem Wasser, da sonst kein ausreichender Nährstofftransport
in die Zellen erfolgt.
1.
Stufe:
mehrmals am Tag: frisches Gemüse und Obst (Priorität),
Vollkornprodukte, kaltgepresste, naturbelassene Pflanzenöle,
Nüsse.
2.
Stufe:
Eiweiß: Milch, Käse, Fleisch maßvoll !, Fisch,
Eier, Hülsenfrüchte, (Kartoffel).
3.
Stufe:
höchstens 1 mal pro Woche: Helles Brot, helle Nudeln, geschälter
Reis bieten so gut wie keine Nährstoffe. Fast Food, Chips,
Burger, zuviel ungesundes Fett, das im Überschuß die
Arterien verstopft. Ähnliches gilt für Wurstwaren, Sahne,
zuviel Butter.
4.
Stufe:
möglichst meiden: Frittierfett, zuckerhaltige Getränke,
Süßigkeiten, Kuchen, Alkohol.
Für
Vegetarier gilt, statt Fleisch: Sojaprodukte, Hülsenfrüchte,
Eier, fettarme Milchprodukte, Nüsse.
Boden
der Pyramide:
Bewegung, Bewegung, Bewegung! in den Alltag integrieren, z.B. Treppensteigen,
Gartenarbeit, Hausputz, zu Fuß gehen. Wichtig, zusätzlich
45 Min am Stück bewegen um Herz-Kreislauf zu trainieren.
Weitere
Informationen
Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis galten jahrelang als gesund. Doch
neuerdings haben auch die Wissenschaftler erkannt, dass sie eher
Dick- und Krankmacher sind. Der Grund: ihr hoher glykämischer
Index. Dieser gibt an, wie schnell Zucker aus diesen Lebensmitteln
ins Blut geht. Die stärkereichen Kohlenhydrate können
also den Insulin- und Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben.
Dadurch wird leichter Fett gespeichert. Auf Dauer drohen Diabetes
und Herzkrankheiten u.v.m..
Farb-,
Konservierungsstoffe und sonstige Zusatzstoffe grundsätzlich
meiden. Auf Herkunft der Lebensmittel achten, wegen möglicher
Pestizid-, Antibiotika-, Hormonbelastung u.ä..
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