Sonja Ludwig

Traumatherapie

Ein Trauma ist ein überwältigendes Erlebnis, dass unsere Verarbeitungsmechanismen überfordert hat und somit nicht angemessen verarbeitet werden konnte. Wir können traumatisiert sein durch einen Unfall, eine Operation, eine schwere Krankheit, Missbrauch, Gewalt oder auch durch das Miterleben der Traumatisierung anderer. Es kann ebenfalls ausgelöst werden durch den plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen, durch Naturkatastrophen, politische Verfolgung und Krieg.
Eine so entstandene seelische Verletzung kann die Verbindung zu uns selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zu unseren geistigen Quellen unterbrechen.

Die Folge eines Traumas kann sein, dass die vom Körper im Alarmzustand bereit gestellte Lebensenergie vom Nervensystem nur unvollständig aufgelöst wurde und der Körper weiterhin auf die Bedrohung aus der Vergangenheit reagiert, obwohl diese aktuell nicht mehr besteht. Der Betroffene zeigt oft für ihn und andere unverständliche oder beängstigende Symptome, wie Übererregbarkeit, Überaktivität, Wutausbrüche oder aber mangelnde Lebendigkeit, Starrheit, Ängste, Panikattacken, Depressionen sowie Schlafstörungen oder chronische Schmerzen.

Die individuellen Folgen traumatischer Erlebnisse können im Rahmen einer Traumatherapie mit verschiedenen Methoden behandelt werden.
Besonders gut bewährt haben sich hierbei die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Prof. Dr. Luise Reddemann und EMDR.

Links mit Informationen zum Thema Trauma
www.vielfalt-info.de

Therapeuten und Kliniken, die Traumatherapie anbieten
www.dissoziation-und-trauma.de
www.traumapaedagogik.de
www.michaela-huber.com
www.luise-reddemann.de